So wirkt Moringa

Die Kraft afrikanischen Bodens für unsere Zellen

Was macht die Wirkung von Moringa-Blättern aus? Warum lohnt es sich täglich 6 Gramm Pflanzenpulver ins Essen zu schütten?

Hier die Antwort:
Die nährstoffreichste Pflanze der Welt wirkt direkt in unseren Zellen. Sie sind die Grundbausteine unseres Körpers und funktionieren als kleine Arbeitseinheiten, in denen unzählige chemische Prozesse ablaufen, die uns so gesund halten, wie die Natur es vorgesehen hat.

Hierfür brauchen unsere Zellen eine Reihe an Vitalstoffen um diese Arbeit verrichten zu können. Einige davon kennen wir wie Vitamin B, Magnesium und Eisen. Andere sind nicht so bekannt, wie z.B. Flavonoide, Saponine oder Zeatin. Einen Großteil dieser Stoffe kann der Körper nicht selbst bilden und ist daher auf eine gesunde und vitalstoffreiche Ernährung angewiesen.

Hier genau kommt die Stärke von Moringa ins Spiel. Der Moringabaum (oder Meerrettichbaum) gilt aufgrund seiner hohen Konzentration an Vitaminen und Mineralstoffen als ein Top-Kandidat, um uns mit allem Wichtigen zu versorgen, was wir für eine gesunde Ernährung benötigen (siehe unsere Moringa-Nährstofftabelle). Der Moringabaum zieht die Nährstoffe aus Boden und speichert sie in seinen Blättern.

Das aus den Blättern gewonnene Pflanzenpulver können wir zu uns nehmen und so die hochdosierten und gleichzeitig vollkommen natürlichen Nährstoffe unserem Körper zufügen.

Was heißt das konkret?

Stärkung des Immunsystems

Wer täglich eine ausreichende Menge Moringa zu sich nimmt, stärkt sein Immunsystem. Dies passiert durch zwei Gruppen von Stoffen: einerseits durch bestimmte Vitamine wie E und K, andererseits durch die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe.

Vitamin E schützt die Zellen vor oxidativem Stress. Grundsätzlich sind wir in Deutschland gut mit Vitamin E versorgt. Müssen wir uns daher um Vitamin E keine Gedanken machen?

Nicht ganz, aus drei Gründen:

Erstens, eine ausreichende Vitamin E Versorgung gilt nicht zwingend für alle. Menschen mit Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, sowie Schwangere und stillende Frauen haben häufig einen erhöhten Bedarf an Vitamin E.

Darüber hinaus wird Vitamin E im Fettgewebe gespeichert. Dies klingt zunächst nach einer guten Sache (der Körper speichert Reserven und greift im Bedarf darauf zurück), hat aber eine entscheidende Folge. Wenn es unserer Ernährung an genügend Vitamin E fehlt, merken wir es erst spät. Erst wenn dir Reserven aufgebraucht sind, machen sich Effekte bemerkbar, wie der Abbau von Nerven und Muskeln, Konzentrationsschwäche, Müdigkeit und eine hohe Anfälligkeit gegenüber Infektionskrankheiten.

Drittens erhöht sich der Vitamin E Bedarf bei bestimmten Lebensstilen, wie z.B. Rauchen oder Leistungssport.
Darüber hinaus verfügt Moringa über ein hohes Maß an Chrom. Dies ist ein essentielles Spurenelement, welches den Blutzuckerspiegel reguliert und somit für Diabetes-Erkrankungen relevant ist.

Sekundäre Pflanzenstoffe werden seit Urzeiten von dem Menschen genutzt. Viele Pflanzen werden gar nur ihretwillen angebaut. Im Gegensatz zu primären Pflanzenstoffen sind sie für den Zellstoffwechsel der Pflanze nicht lebensnotwenig haben sich aber im Laufe der Evolution in dem intensiven Austausch mit der Pflanzenumgebenden Umwelt herausgebildet. So sind sekundäre Pflanzenstoffe als Lockstoffe für bestäubende Insekten aber auch als Schutz für die Pflanzen von immenser Bedeutung. Der Mensch hat bereits früh begonnen diese Stoffe für sich zu nutzen. Die sekundären Pflanzenstoffe des Moringabaums wirken insbesondere anti-oxidativ und schützen den Körper vor freien Radikalen.

Moringa als Krankheitsvorbeugung

Freie Radikale sind instabile Sauerstoffverbindungen, denen ein Elektron fehlt. Sie wirken damit auf die Zellen ein, was man „oxidativer Stress“ nennt. Freie Radikale kommen in den Körper durch zu viel Sonnenlicht bzw. UV-Strahlung, Abgase, Rauchen, Strahlung oder auch Medikamente. Bei viel Stress können sie auch im Körper selbst entstehen.
Als Ergebnis bleiben beschädigte Zellen zurück, die dazu neigen zu mutieren oder sich unkontrolliert zu teilen. Dadurch kann es zur Bildung von Krebsgeschwüren kommen. Antioxidantien sind Stoffe, die selbst ein Elektron an die freien Radikale abgeben können. Sie springen sozusagen für die Zellen des Körpers ein. Moringa verfügt über eine Reihe an Anti-Oxidantien, wie etwa Kaempferol und Moringin, welche diesen krankheitsvorbeugenden Prozess in die Wege leiten.

Vitalität und weniger Müdigkeit

Jeder von uns ist manchmal müde, energielos und unkonzentriert. Meistens ist ausreichend Schlaf, die richtige Antwort auf dieses Problem – aber nicht immer:

B-Vitamine tragen zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung im Körper bei. Ein Mangel kann die Ursache für wenig Energie sein.
Moringa ist reich an B-Vitaminen, insbesondere B2, dessen kompletter Tagesbedarf nahezu vollständig mit 6g Moringa gedeckt werden kann. Durch die Zufuhr von Vitamin B2 sorgt Moringa Blattpulver dafür, dass wir uns fitter und vitaler fühlen.

Moringa für Sport und Ausdauer

Wie interessant ist Moringa für Sportliche? Egal ob es um den Muskelaufbau oder Abnehmen geht. Moringa bietet Sportlerinnen und Sportlern eine Reihe an Vorteilen.

Zum einen kommt der hohe Zeatin-Gehalt ins Spiel. Zeatin ist einer der oben bereits erwähnten sekundären Pflanzenstoffe. Eine der Hauptwirkung von Zeatin ist, dass es die Aufnahme anderer Nährstoffe beschleunigt. Für Sportler bedeutet dies: Die Regeneration nach dem Training kann schneller und effizienter verlaufen, wenn regelmäßig Moringa verzehrt wird.

Zweitens, verfügt Moringa für eine grüne Pflanze über einen konkurrenzlos hohen Proteinanteil. In 100g Moringa sind 27g Proteine enthalten, was beinahe an die Dichte von Soja reicht.
Weiterhin enthält Moringa 18 von 22 bekannten Aminosäuren, davon alle 10 essentiellen, die der Körper nicht selbst herstellen kann.

Wissenschaftlich belegt, statt Mythos und Legende

Superfoods sind seit geraumer Zeit in aller Munde und verschiedene Legenden ranken sich um Chia, Quinoa und Co. Vieles davon hat einen wahren Kern, anderes ist durchaus zweifelhaft.
Wenn es um Moringa geht, müssen wir uns nicht auf Aberglaube und Halbwissen verlassen, da die Pflanze bereits seit fast einem Jahrzehnt das Interesse der Wissenschaft auf sich zieht.
Sei es zu den generellen Gesundheitsvorteilen der Pflanze oder zu ihrer anti-oxidativen Wirkung . Moringa zeichnet sich dadurch aus, dass es stärker wissenschaftlich untersucht wurde, als andere Superfoods.

Wie schnell wirkt Moringa? Der zweifache Effekt.

Ab wann spüre ich eine Wirkung, wenn ich Moringa regelmäßig zu mir nehme?

Die Antwort lautet: Sie werden zweimal einen Unterschied merken. Zunächst einen kleinen, dann einen großen.

Der kleine Effekt kommt schnell und hängt sehr von den eigenen Ernährungsgewohnheiten und Lebensweisen ab. Die meisten Menschen fühlen ihn nach etwa einer Woche mit täglich 6 Gramm Moringapulver. Die Vitalität steigt, wir fühlen uns wacher und fitter.

Insbesondere Menschen, mit einem erhöhten Bedarf an Vitalstoffzufuhr (Link) profitieren von dieser unmittelbaren Wirkung von Moringa. „Ich sollte mich viel gesünder ernähren, komme nur leider so selten dazu.“ – Wenn dieser Satz auf Sie zutrifft, können sie sich auf eine schnelle Steigerung der Vitalität von Moringa innerhalb einer Woche freuen.

Aber auch wenn gesunde Ernährung bereits ein fester Bestandteil ihres Alltags ist, werden Sie feststellen, dass sich Ihr Körper aufgeräumt und gesünder anfühlt. Gerade diese schnelle Wirkung ist es, was den Meerrettich Baum bei neuen Fans so beliebt macht.

Aber diejenigen, die Moringa schon länger kennen, wissen, dass dies nur die Spitze des Eisberges ist. Die wahre Kraft von Moringa zeigt sich in dem dem zweiten Effekt.
Der zweite Effekt entsteht nach etwa 12 Wochen regelmäßiger Moringa-Einnahme. 12 Wochen ist der Zeitraum, den unsere Zellen benötigen, um sich zu regenerieren. Die nährstoffreichste Pflanze der Welt braucht diese Zeit, um vollständig in Ihrem Körper anzukommen. Danach kann sie bleiben – ein Leben lang.